Gesichtschirurgie
Dr. Bernd Schuster, München
 

Fotosimulation für gesichtschirurgische Eingriffe

Zentraler Punkt unseres Behandlungskonzeptes ist die Fotosimulation mithilfe eines sehr komplexen digitalen Bildverarbeitungssystems, dass zur Zeit die technisch ausgereifteste Version darstellt, die auf dem Markt erhältlich ist. In den bedeutenden internationalen Zentren für plastische Chirurgie und plastische Gesichtschirurgie, besonders in den USA, findet dieses System seine Anwendung.

Die Simulation findet gemeinsam mit dem Patienten statt und wird nicht wie häufig üblich später digital nachbearbeitet. Damit können wir unmittelbar auf die Vorstellungen und Wünsche des Patienten eingehen, aber auch unrealistische Vorstellungen einsichtig und nachvollziehbar korrigieren. Zudem ist es insbesondere möglich, auf Probleme hinzuweisen, die sich für den Laien häufig nicht darstellen und auch durch ein Gespräch nicht immer befriedigend zu vermitteln sind.

Als Beispiel seien hier die ästhetischen Linien und Winkel zu nennen, die einem Gesicht die Harmonie geben, die erstrebt wird. Ein schönes ästhetisches Ergebnis muss die Einzelheiten berücksichtigen, in das Konzept integrieren und das Resultat antizipieren. Ähnlich wie beim Schachspiel wird mit jedem Zug die Position komplizierter und die Wahl der optimalen Antwort komplexer. Deshalb sehen wir in dieser Technik nicht nur eine Verbesserung der Kommunikation mit dem Patienten sondern auch für uns eine professionelle Hilfe um die Feinjustierung der Therapieplanung zu optimieren.

Simulation der Nasenkorrektur

Bei der Korrektur der äusseren und inneren Nase sind zudem exakt die Maßnahmen an Knorpel und Knochen zu planen und grafisch in das Bild zu integrieren. Die Übergänge von Originalzustand zu der Simulation sind fliessend darstellbar, sodass eine intensive Diskussion mit dem Patienten über das Ausmass der geplanten Veränderung möglich ist. Dies gilt zum Beispiel für das Anheben der Nasenspitze, bei der eine Winkelanpassung von besonderer Bedeutung ist.

Simulation der Lidkorrektur

Die sogenannten Schlupflider sind zum Teil nicht nur Probleme überschüssiger Haut sondern auch vortretenden, an falscher Stelle gelagerten Fettgewebes oder auch eines Absinkens der Augenbrauen.

Das Ausmaß der angestrebten Veränderung ist limitiert durch die angewendete Technik. Diese Varianten sind mit dem Patienten zu besprechen. So kann das Ergebnis nach einem sogenannten Fadenlift (thread suspension), das das Gewebe an speziellen Fäden fixiert, natürlich nicht einem klassischen Facelift entsprechen. Dafür ist ersteres minimal-invasiv, ambulant und in Lokalnästhesie durchzuführen (office lift). Das Für und Wider kann mithilfe der grafischen Bearbeitung im Rahmen der Fotosimulation klar dargestellt werden.

Wir verwenden zur Fotosimulation die Software der Firma Canfield. Weitere Informationen (in Englisch) finden Sie auf der Website www.canfieldsci.com.


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